Kein EU-Verbot für Natriumdampflampen – Planungssicherheit für Kommunen

Kommunen können in der Straßenbeleuchtung weiter auf Hochdruck-Natriumdampflampen setzen. Nach Informationen des Umweltbundesamtes (UBA) sind auf Bundes-und EU-Ebene keine Nutzungseinschränkungen für diese Lampen geplant. Im Gegensatz zu den Quecksilberdampf-Produkten droht den mit bis zu 70.000 Betriebsstunden sehr langlebigen Hochdruck-Natriumdampflampen keinesfalls das Ende. Laut Christoph Mordziol, UBA für rationelle Energienutzung bei Elektrogeräten und Beleuchtung zuständig, wird es nach den aktuellen EU-Vorgaben auch keine Einschränkung des Marktangebots bei diesen Lampen geben. Unproblematisch seien auch die EU-Vorschriften zu Quecksilber-Höchstwerten: Marktübliche NAV-Lampen erfüllten diese seit 2012 gültigen Vorgaben, eine weitere Eingrenzung sei nicht vorgesehen. »Folglich kann keine Rede davon sein, dass der Hochdruck-Natriumdampflampe das Aus drohe«, fasst UBA-Experte Mordziol zusammen.

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